2020 - Ein Jahr randvoll mit spektakulären Erlebnissen

... aber bevor wir uns das neue Jahr genauer anschauen, blicken wir nochmal zurück.

 

Während ich die letzten Lebkuchen mit einer heißen Tasse Kakao genießen, wandern meine Blicke nach draußen. Kein Schnee in Sicht - wir haben jetzt fast Mitte Januar und die Temperaturen sind noch immer über 5 Grad. An Schneewanderungen , Langlauf oder einen fest eingeplanten Winter-Brocken-Aufstieg ist gar nicht zu denken. Also nutze ich die ruhige Zeit und lasse das vergangene Jahr nochmal Revue passieren.

 

Neben unseren Jahresbeginn in Waren an der Müritz im Februar konnte ich mich Mitte März das erste Mal als Musherin beweisen. Ein langer Wunsch - gemeinsam mit Huskys durch die Wälder zu streifen, hat sich direkt Anfang 2019 erfüllt. Eine Hunderasse die ich fast so sehr liebe wie die Sennenhunde.

 

Einen halben Tag ging es für mich und drei Huskys die Thüringer Berge hoch und runter. Alleine musste ich die Hunde kontrollieren, den Wagen führen und auf den schneebedeckten Abfahrten die Übersicht behalten. Ein Erlebnis, was mich nachhaltig geprägt hat. Selbst jetzt bekomme ich ein dickes Grinsen auf meine Wangen. Ich bin unfassbar stolz das alles gemeistert zu haben. Klar, die vorherige Zughunde-Erfahrung mit Jack war eine tolle Basis aber mit drei Huskys ist das ganze dann doch eine andere Hausnummer. Den anderen halben Tag ging es dann im Zuggeschirr und einem Husky auf eine Wanderung. Ich lag meinen Herzmann solange in den Ohren wie grandios das war, dass wir auch in diesem Jahr wieder dorthin fahren. Diesmal gibt´s eine Nachtwanderung und einen gesamten Tag "DogTrekking". Ich kann es kaum erwarten! 

 

Im Sommer ging es dann für uns in die Schweiz. Wir haben Jack ja versprochen, dass er seine Heimat mal kennen lernt. Nach Norwegen ist die Schweiz ein Land, dass mich landschaftlich tief berührt hat. Die unfassbare Weite, die Berge, die wahnsinnig freundlichen Menschen. Ein rundum perfekter Urlaub, den wir mit einigen Tagen in Italien gekrönt haben. Ich habe noch nie soviel Käse, Pizza und Eis gegessen, wie in diesem Urlaub. Gleichzeitig war ich auch noch nie so "hoch hinaus" wie in diesem Urlaub. Jeden Abend konnten wir vom Balkon die Paraglider beobachten - ein weiter Wunsch, den ich mir in diesem Jahr erfüllen werde.

 

Im Herbst haben wir das Jahr durch vers. Sportveranstaltungen abgerundet. Diesmal zum zweiten Mal beim CampCanis in der Wingst. 

 

Ganz bewusst haben wir 2019 genutzt, um an wenigen dafür ausgesuchten Veranstaltungen teilzunehmen da besonders Jacks Training im Fokus stand. Wir haben an der Kondition und an der Ruhe gearbeitet. Wir sind zwar immer noch einer der lautesten bei Veranstaltungen, jedoch ist es deutlich besser geworden und gerade im Lauf selbst findet Jack schnell seinen Rhythmus. 

 

Und jetzt? Was kommt 2020?

 

Ich kann euch sagen, es wird ein ausgesprochen sportliches Jahr. Angefangen im Husky- Winterurlaub im Thüringer Wald. Weiter gehts es dann beim Mountain Man Trailhiking mit 21 km und ca. 600 hm in Reit im Winkl. Unsere zweite Teilnahme - die erste allerdings mit Hund. Da Jack beim Mammut Marsch die 30 km unfassbar toll gemeistert hat, bin ich zuversichtlich, dass wir auch diese Strecke rocken werden!

 

Im Sommer geht es dann für uns eine längere Zeit in die Schweiz. Die erste Woche werden wir in Thun verbringen. Neben der Teilnahme beim Ironman stehen Paragliding, Wandern und gutes Essen auf dem Plan. Die zweite Woche werden wir wieder in Appenzell verbringen. Die Gastfreundschaft war einfach so unfassbar, dass wir bereits im letzten Urlaub wieder gebucht haben.

 

Im Herbst geht es Richtung Süden zum StrongDog Dogtrekking und zum SwimRun. Alles Vorbeitungen auf den IronDog 2021. Klar, dass neben einem Ironman auch ein IronDog stehen muss :-) :-)

 

Das große Finale soll dann auf den Lofoten stattfinden. In Tromso planen wir am Polar-Run teilzunehmen. Mehr dazu, kann ich aber erst im Sommer sagen bis dahin genießen wir einfach das fantastische neue Jahr und lassen den Rest einfach auf uns zukommen.