Der Wahnsinn hat einen Namen ...

... Charly wird sie gerufen. Auch wenn sie noch nicht weiß, dass sie damit gemeint ist.  Meistens reagiert Charly auf eine hohe Stimmlage oder weil Jack angerannt kommt. Eines hat Jack nämlich ziemlich schnell gelernt. Wird der Name Charly gerufen, gibt´s Leckerlies. Und bei Leckerlies ist Jack besonders schnell zur Stelle. 

 

Charly ist eine Alaskan Malamute Hündin und stellt seid nun mehr 3 Wochen unser Leben auf den Kopf. Und das wortwörtlich! Insgeheim weiß ich, dass es bei Jack nicht anders war allerdings habe ich diese Erfahrung innerhalb der letzten Jahre erfolgreich verdrängt.

Da werden Blumen aus ihren Töpfen gegraben, Teppiche weggeschleppt, Decken und ähnliches angeknabbert oder gerne auch mal mit Vollspeed über das Sofa gerannt.  Da hilft nur viel Kaffee, ein herzliches "Wooozaaa" und jede Menge Geduld. 

 

Im Alltag klappt vieles schon sehr gut. Beide Hunde schlafen nach dem Frühstück und ich habe Zeit den Haushalt wieder auf Vordermann zu bringen und die armen Blumen wieder einzupflanzen. Gerne auch mehrmals am Tag :-) 

Auto fahren mag sie besonders gerne. Beim Tierarzt war sie super tapfer - ganz im Gegenteil zu Jack. Der mal wieder all seine Appenzell-Manieren ausgepackt hat. Zusammen wautzieren gehen klappt auch immer besser wobei Charly wie ein Entenküken hinter Jack watschelt und immer genau dort schnuppert wo er etwas spannendes entdeckt hat.

 

Die nächsten Wochen werden richtig spannend. Mitte Juli steht der erste Urlaub zu viert an. Unser Urlaub aus dem letzten Jahr wollen wir nun endlich nachholen und die Chance nutzen Jacks Heimat der Charly zu zeigen. 

 

Wir sind bereits jetzt maximal aufgeregt und bis dahin muss noch viel viel geübt werden. Wir freuen uns dennoch dass ein Schlittenhund eingezogen ist. Auch wenn es ein Teufel versteckt in einem Malamut ist :-)

 

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