Wir kennen sie alle - Tough Hunter, Strong-Dog & Camp Canis

"Run" with my Jack in Action - Klappe die Erste

 

 

Wenn Abenteuer - dann richtig. Inklusive Matsch, Dreck und jede Menge Schweiß.

 

Oberhalb von Bad Hönningen, inmitten der Weinberge befindet sich das Schloss Arenfels im schönen Rheinland Pfalz. Hier wo alles begann. Wenn Abenteuer - dann richtig. Inklusive Schlammpackungen, jeder Menge Dreck und einer guten Portion Schweiß.

 

 

Etwas blauäugig aber mit einem sehr guten Bauchgefühl haben wir uns zum Tough Hunter Event angemeldet. Wir hatten weder einen genauen Plan auf was genau wir uns eingelassen haben, noch hatten wir einen festen Teampartner. Gestartet wird aber mind. in einem zweier Team. Online habe ich mich auf der Suche nach einer Partnerin für Jack gemacht und nach kürzester Zeit habe ich Yvonne, Andreas und Ayla kennengelernt. Ebenfalls blutige Anfänger und passenderweise mit einem Schweizer Entlebucher Sennenhund. Die Harmonie stimmte auch und aus diesem ersten Event wurden noch einige weitere ( u.a. der Tough Hunter Warmensteinach).

 

 

Bestückt mit einem Zuggeschirr, einem Laufgurt und halbwegs wetterfeste Schuhe ging es auf die 10 km lange Strecke. Querfeldein durch Wald, vorbei an Feldern und durch Weinberge. Mit etlichen Hindernissen. Manche super easy zum drüber klettern oder hindurch robben. Vorweg immer die Hunde. Besonders Jack hat vom Start bis zum Ziel lautstark angefeuert. Wir mussten bei keinem Hindernis warten, sehr zu Freude von beiden aufgeregten Hunden. Wie unerschrocken die Schweizer Sennenhunde wirklich sind hat sich spätestens beim Wasserhindernis gezeigt. Bis zum Hals im Wasser und dann noch verschieden Hindernisse durchtauchen um zurück an Land durch einen Tunnel zu kriechen. 20 kg schwerer durch durchnässte Kleidung und jeder Menge Sand in den Schuhen ging es zum Finale. Die Rutsche. Aber auch hier kein Zögern von Jack. Direkt nach oben , fest in den Armen ging es abwärts in eine matschige Schlammgrube. Grandios. Ein Abenteuer, was für jeden das passende bereit hält.

 

 

Mittlerweile gibt es immer wieder neue Hindernisse. Natürlich ist die Teilnehmerzahl explodiert aber ich kann sagen " Wir waren als einer der erste überhaupt dabei und es hat einen riesen Spaß gemacht". Klappe die Erste haben wir somit erfolgreiche gemeistert und die Siegerbrause haben wir uns redlich verdient.

Klappe die Zweite - Strong Dog in Luhmühlen

 

Und nach dem Event - ist vor dem Event. Wahrlich, ein abgenudelter Spruch aber es liegt viel wahres dran. Angefixt vom Tough Hunter ging es dann zum Strong-Dog. Ein Hindernislauf durch Wasser, durch Dreck und über Stroh- oder wahlweise auch Holz-Hindernissen. Das erste Event wo man auch ohne Team starten kann. So konnte Samstag mein Herzmann starten und Sonntag war ich dran ( Achtung, der Lauf am Sonntag wurde aufgrund des Unwetters leider abgesagt) 

 

 

 

Ein 5 bzw. 10 km langer Lauf, mit unzähligen Hindernissen gespickt. Über Stroh, unter Holzbalken hindurch, durch Stoppelfelder, quer durch überdimensionale Wasserlöcher und durch Sandgruben. Kurz vorm Ziel nochmal Zähne zusammenbeißen und die letzten vier Strohballen überqueren um im Ziel die wohlverdiente Keksmedaille einzuheimsen. Im Gegensatz zum Tough Hunter oder auch zum Camp Canis zählt hierbei die Zeit, denn am Ende gibt es eine Siegerehrung pro Strecke. Es geht hierbei auch mehr ums Laufen als um die Hindernisse selbst.

 

Da wir am Abend vor dem Event bereits den Vet-Check erledigt haben, war noch genug Zeit sich vorab die Strecke anzuschauen. Besonders die Strohballen waren ein wahrer Magnet für Jack, Er ist unermüdlich rauf und runter gesprungen und er hat alles ganz genau inspiziert. Ein klarer Vorteil für den nächsten Tag, denn die Strecke haben wir mit einer neuen Bestzeit gerockt.

 

Wer es also eher den Wettkampf sucht, ist hier genau richtig.

 

Alle guten Dinge sind drei ...


Klappe die Dritte - Camp Canis

Endlich ein Event, fast direkt vor unserer Haustür. Unweit von Cuxhaven liegt Wingst. Der Schauplatz vom Camp-Canis und der Olymp. Der dritte größere Eventanbieter im Bereich des Zughundesports. Vet-Check und Anmeldung liefen problemlos und nach einem starken Kaffee gegen die Nervosität ging es auch schon los. 

 

Da auch hier wieder ein Teamstart gefordert war, machte ich mich wiederholt auf die Suche nach einer passenden Partnerin und fand mit Karin und Silva ( einer 10 jährigen Schnauzer Dame) die perfekte Begleitung. 

 

 

 

 

Voller Motivation ging es unmittelbar nach dem Start mit einem Schlauchboot über einen kleinen See - und siehe da... Jack kann doch stillhalten und ist ganz brav im Boot geblieben. Lautstark kommentiert wurde trotzdem aber so cool muss Hund erstmal sein. 

 

Die Hindernisse waren deutlich anspruchsvoller, so mussten wir uns durch ein riesen Spinnennetz aus Seilen kämpfen, dicht gefolgt von einer wackeligen Wasserbrücke - natürlich mit einem Sturz ins Wasser - wir übten Impulskontrolle aus und jagden ein Team nach dem anderen. Zum Finale gab es auch hier eine Rutsche, diesmal aber mit der Möglichkeit mit allen Teammitgliedern gleichzeitig ins kühle Nass zu gleiten. 

 

Gefeiert wurde wieder mit einer Siegerbrause und nach einer ausgiebigen Dusche ging es dann auf den direkten Weg in Richtung Heimat.