Ein neues Jahr, ein neues Abenteuer – oder auch zwei, drei…

Erster Stop - Waren (Müritz)

 

Das Jahr beginnen wir immer mit einem kurzen Winterurlaub. Dieses Mal ging es nach Waren an der Müritz. Ich war bereits beruflich in der Gegend und war sofort hin und weg. Direkt am Müritz Nationalpark habe ich ein passendes Hotel gefunden, bei dem Hunde gern gesehene Gäste sind. Zwei Näpfe standen sogar bei unserer Ankunft bereit. Ich schätze diese kleine Aufmerksamkeit immer sehr, denn bei vielen Hotels sind Hunde zwar erlaubt aber nicht unbedingt willkommen.

Unseren ersten Tag begannen wir mit einer schönen Rundwanderung quer durch den Nationalpark. Die ersten Kilometer führten uns an der Binnenmüritz entlang bis der Weg schließlich in einem Waldstück mündet. Dank perfekter Wegbeschreibung war es sehr einfach die Waldschänke zu finden um nach einer kurzen Foto-Session zurück zum Hotel zu laufen.  Den ersten Abend haben wir dann ganz gemütlich am Hafen ausklingen lassen (wo es übrigens die beste Pasta in ganz Müritz gibt).

Jeden Morgen ging es dann die wenigen hundert Meter zum kleinen Hundestrand damit Jack buddeln, flitzen und die Wellen anbellen kann. Wie kann ein Tag besser starten? Er ist jedenfalls voll auf seine Kosten gekommen : - )

Klitschnass und sichtlich zufrieden (ein Hoch auf den Hundebademantel!!) hat Jack sich im Hotelzimmer ausgeruht während wir im Müritzeum die Sonderausstellung über Sumpfschildkröten genossen haben.  Ein wirklich schönes Museum – welches trotz knackigen Eintritts auf jeden Fall sehenswert ist.

 

Durch Zufall sind wir auf der Rückreise vom Müritzeum am Feisnecksee entlang gefahren und haben spontan noch eine kleine Feierabendrunde gedreht. Wenn ihr dort unterwegs seid, fahrt unbedingt dorthin. Es lohnt sich! Direkt am See geht ein abwechslungsreicher Pfad entlang. Zuerst durch weichen Sand, über eine Wiese und immer mal wieder durch kleinere Wälder. Alles dabei, was sich ein Hundeherz wünscht. Beim nächsten Mal werden wir auch den gesamten Rundweg gehen.

Und hier geht es weiter mit unserem Traumurlaub in der Schweiz :-) Das solltest du nicht verpassen!

Wir erobern Berlin!

Man muss schon ein klein wenig verrückt sein um sich zu einem Mammutmarsch anzumelden. Jedenfalls war das die Reaktion auf meine Anmeldung im Freundeskreis. Selbst vor Ort wurde ich zweimal angesprochen ob ich wirklich mit einem Appenzeller starten möchte. Bekanntermaßen ist er kein all zu großer Menschenfreund - nur auf Fremde bezogen aber was soll ich sagen?! Ein lief einfach zu gut.

 

Bereits mehrfach habe ich betont, wir toll Jack in fremden Städten ist. Außerhalb von zuhause ist er ein Eins A- Vorzeigehund. Kein Murren - Kein Knurren. Die gesamten 30 km ist er mit Hunderten weiteren fremden Menschen und Hunden Seite an Seite gelaufen. Am Anfang habe ich mich extra seitlich oder weit hinten zurückfallen lassen aber bereits nach einigen km war das entweder nicht möglich oder aber ich empfand Jack als ausgesprochen entspannt. Die gesamte Strecke war wunderschön. Es geht an Seeufern entlang an denen wir einige Pausen gemacht haben damit Jack sich abkühlen konnte. Das letzte Stück durch den Forst war wirklich hart, denn es ging über viele km nur schnurstraks geradeaus und im Ziel sind mir direkt ein paar Freudentränen gekommen. Unfassbar wie toll Jack das gemeistert hat! Dieser Hund hat mich auf den 30 km wirklich mehrfach überrascht.